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UNSER NAME

 

 

    

 

 

 

 Die Namensgebung „Barrett“ kommt vom Namen der englischen Dichterin Elizabeth Barrett Browning (1806-1861) die, während ihres Aufenthaltes in Rom, gegen Ende des Jahres 1848, ihren Hauptwohnsitz im ältesten und dichtest bewohnten Stadtgebiet Roms, dem so genannten „Rinascimento“-viertel, aufnahm

im Herzen der Hauptstadt des Vatikanstaates und zwar eben in einem der Stockwerke des heutigen Hotels „Pensione Barrett“,

genauer gesagt im „piano nobile“ (dem zweiten, durch den kleinen Balkon gekennzeichneten, „noblen“ und meist den Eigentümern vorbehaltenen Stockwerk) dieses, den archäologischen Ausgrabungen des Largo di Torre Argentina  gegenüber liegenden Palazzo aus dem 16. Jahrhundert.

Im Jahre 1846 verließ die Dichterin endgültig England

 um nach Italien umzuziehen, genauer gesagt in diesen Palazzo auf Piazza San Felice, in Florenz. Dem Palais wurde von derselben Schriftstellerin der Name „Casa Guidi“ gegeben um die Idee von Familienresidenz zu vermitteln.

    

Palazzo Casa Guidi, so wie wir ihn heute sehen, hat noch die gleiche Zimmeranzahl, denselben Grundriss, der Wohnung entsprechend, die das Ehepaar Robert Browning und Elizabeth Barrett Browning 1847 mieteten und in dem sie lange Zeit lebten. 

 

In einem Zeitraum von zwei Jahren richteten die Brownings sich die Wohnung ein, in dem sie auch das Eine oder Andere wertvolle Stück kauften wie, zum Beispiel, der vergoldete Spiegel des Salons, während die meisten Gemälde und das restliche Mobiliar bei Florentiner Altwarenhändlern erstanden wurde; großteils der Inneneinrichtung war einfach und funktional gedacht.

 

Es gibt heute noch einige Gemälde und Möbelstücke die der Familie Barrett so wie der Familie Browning gehörten und die großzügigerweise dem Haus Casa Guidi als Schenkung überlassen wurden – im Grossen und Ganzen ähnelt die Einrichtung der des 19. Jahrhunderts.

 

 Die Wände und Decken des Salons und des Hauptschlafzimmers, sowie die Decke des Schreibzimmers der Dichterin, sind unter Anwendung von Originalfarben der Epoche renoviert worden. Alle Türen und Kamine sind original.

       Als eine der gefeiertesten und berühmtesten Dichterinnen Viktorianischer Zeit,

   

besuchte sie die Hauptstadt des Kirchenstaats

   

 genau zu Beginn der revolutionären Unruhen um die so genannte Römische Republik im Jahr 1849,

 

 bald darauf leider mit der brutalen Machtwiederherstellung des Kirchenstaats endeten.

die, Dank des Eingriffs des siegreichen französischen Heers, welches sofort dem Papst-König zu Hilfe eilte,
 

Auf die Rebellen schlug eine unglücklicherweise bereits angekündigte sowie realistisch vorhersehbare, schwere Niederlage ein.

Unweigerlich bezahlten sofort danach viele Revolutionäre der merklich kurzlebigen Römischen Republik ihr Freiheitsbegehren mit dem Leben.

 

 

 

Der Aufenthalt der Dichterin in Rom

gerade zu der Zeit

war jedoch nicht ganz zufällig.

Elizabeth Barrett interessierte sich sehr für die Unabhängigkeitsbewegung Italiens und unterstützte die Einheitsbestrebungen unseres Landes.

Schon während ihres Aufenthaltes in Rom

Infolge ihrer wachen Intelligenz und einfühlsamen Sensibilität verstand sie in ihrer Mission als Poet einen besonderen politischen und sozialen Verantwortungssinn, zu dem die Schaffung und Verteidigung der neuen Stellung der Frau
 

in der Gesellschaft gehörte.

 

     

    Das kurze Aufflammen demokratischen Ansinnens im Rahmen der Römischen Republik 1849 fungierte als auslösendes Element eines darauf folgenden irreversiblen historischen Prozesses. Effektiv vergingen nurmehr wenige Jahre bis Rom,

Gefangene der kirchenstaatlichen Untätigkeit, seitens der vereinten Heere des Grafen von Cavour und des Hauses Savoyen „befreit“ wird.

20. September 1870 – die Bresche an der Porta Pia: Ort an dem die Bersaglieri in die Ewige Stadt eindringen und das Ende der Machtstellung des Kirchenstaates hervorbrachten.
Aber all das konnte Elizabeth weder sehen noch miterleben,

denn sie verstarb 1861 in Florenz, Stadt in der sie auch begraben wurde.

Die Stadtgemeinde hat nach dem Tod der Dichterin über dem Eingangsportal eine, von Niccolò Tommaseo entworfene, Gedenktafel anbringen lassen, auf der vom Goldenen Ring der Italien an England bindet die Rede ist den sie mit ihrer Poesie geschaffen habe.

 

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